Reisekrankheiten des Hundes

Wenn der Hund mit in die Ferien darf, ist das etwas sehr schönes, sowohl für den Hund, wie auch für seine Menschen. Geht die Reise ins (südliche) Ausland, sind jedoch einige Dinge zu bedenken. Südlich der Alpen (mittlerweile z.T. auch nördlich davon) kommen einige Erkrankungen vor, welche sich der Hund in den Ferien einfangen kann. Einige dieser Erkrankungen sind nicht heilbar und führen zum Tode, andere sind behandelbar, aber brauchen eine aufwändige und teure Therapie.

Folgende Krankheiten kommen v.a. im Mittelmeerraum häufig vor:

  • Dirofilariose (Herzwurmerkrankung)
  • Leishmaniose
  • Babesiose
  • Erlichiose

Seltener auch folgende Erkrankungen:

  • Hepatozoonose
  • Tollwut
  • Bartonella linsoni subspez.(Endokarditis)
  • Mycoplasma haemocanis (nur Problem, wenn keine Milz vorhanden)
  • Brucella canis (Endokarditis)

Einige der Erkrankungen werden über Zecken übertragen, andere über Stechmücken. Wichtig ist daher der Schutz vor Zecken- und Mückenstichen. Diesen erreicht man entweder mit speziellen Halsbändern (beim Tierarzt erhältlich) oder Spot-on Präparaten (ebenfalls beim Tierarzt erhältlich). Zusätzlich sollte der Hund nach einem bestimmten Schema vor, während und nach den Ferien entwurmt werden, um eine Herzwurmerkrankung zu verhindern.

Weitere Infos finden Sie in der Broschüre zu Reisekrankheiten des Tierspitals Zürich.

Gerne stehen wir Ihnen auch für Fragen zur Verfügung.

Ihr Team der Kleintierpraxis TiM